Das waren die grünliberalen Wahlen 2019

Am 24. März 2019 kam es zum grünliberalen Wahlerfolg. Mit Benno Scherrer und Stefanie Huber wird der Bezirk Uster von zwei Grünliberalen im Kantonsrat vertreten.

Anbei noch ein paar Zahlen + Fakten zu den Ergebnissen der glp Bezirk Uster:

- 2 Kantonsräte (+1)
- mit einem Wähleranteil von 15.02% (+5.96%) neu drittstärkste Kraft im Bezirk
- Zweitstärkste Kraft in Dübendorf, Schwerzenbach (17.33%, Maximum) und Volketswil
- Drittstärkste Kraft in Maur, Uster und Wangen-Brüttisellen
- Vierstärkste Kraft in Egg, Fällanden, Greifensee und Mönchaltorf (12.27%, Minimum)
- In jeder einzelnen Gemeinde stark zugelegt (gilt auch für den ganzen Kanton).

Alle Informationen über unsere Aktivitäten sowie die Kandidatinnen und Kandidaten finden Sie hier.

Downloads Unterlagen Kantonsratswahlen 2019

Endspurt! Noch bis am Sonntag 24.3 Liste 4 einwerfen und progressive, ökologische Mittepolitik stärken!

 

 

 

 

 

 

 

 

Benno Scherrer (bisher)

Sekundarschulpräsident Uster / Berufsschullehrer / Fraktionspräsident Grünliberale im Kantonsrat

 

Hier im Bildungszentrum Uster wird heute in die Schule von morgen investiert.

Mittelschüler, Berufsschüler und Erwachsene finden schon bald eine attraktive, hochmoderne Lernumgebung unter einem Dach. Ich freue mich, dass ein Projekt, das ich im Kantonsrat begleiten und unterstützen konnte, nun bald zum Leben erweckt wird. Ein breites Bildungsangebot im Bezirk Uster ist wichtig für unsere Lebensqualität!

Als nächstes setzte ich mich dafür ein, dass im Innovationspark in Dübendorf innovative Köpfe geeignete Räume und Rahmenbedingungen finden können, um ihre Ideen zur Marktreife zu bringen.

Dafür braucht es nun die richtigen Entscheide im Kantonsrat. Das Gelände soll nachhaltig erschlossen und entwickelt werden – ohne privaten Flugbetrieb.

Ich freue mich auf diese Aufgabe – und dank Ihrer Stimme auf vier weitere Jahre im Kantonsrat für einen lebenswerten Bezirk – für einen attraktiven Kanton.

Michael De Vita-Läubli

Gemeinderat Volketswil (Exekutive) / Projektleiter Bauphysik, Gutenswil

 

Seit meiner Jugend engagiere ich mich politisch und seit 2013 bin ich Mitglied der Grünliberalen. Gleich von Anfang an engagierte ich mich im Netzwerk GayLP der glp Schweiz und in der Ortssektion Volketswil-Schwerzenbach. Seit dem 1. Juli 2018 bin ich Gemeinderat und Liegenschaftenvorstand von Volketswil. Die Gratwanderung zwischen Ökologie und Ökonomie und die klare liberale Positionierung der Grünliberalen Partei in gesellschaftspolitischen Themen sprechen mich sehr an. Ja, ich bin sogar überzeugt, dass dies unsere Zukunft ist.

Für die Entwicklung des Kantons Zürich braucht es faire Rahmenbedingungen ohne Zwänge, aber mit Leitplanken. Denn eine intakte Umwelt und ein hoher Lebensstandard nützen der Bevölkerung und der Wirtschaft in unserem wunderschönen Bezirk. Auch deshalb setze ich mich für eine qualitativ hochwertige Entwicklung (Stadt der kurzen Wege) der bestehenden Siedlungsfläche ein, wenn gleichzeitig neue Grün- und Freiräume geschaffen werden.

Stefanie Huber

Gemeinderätin Dübendorf / Unternehmerin

 

In der Region Uster ist man schnell in Zürich oder Winterthur, bei der Arbeit, im Ausgang – oder eben auch im Grünen. Dem müssen wir für die Zukunft Sorge tragen: Als grünliberale Politikerin, aber auch als Umweltnaturwissenschaftlerin, liegt mir Erhaltung von Naherholungsräumen und Naturschutzgebieten am Herzen. Ich setze mich gegen Südanflüge und noch mehr Südabflüge ein, ebenso wie gegen die Zivilaviatik in Dübendorf – sonst ist es mit der Ruhe um den Greifensee bald vorbei. Als Kantonsrätin möchte ich die Zukunft meiner und Ihrer Kinder aktiv mitgestalten. Die Offenheit für andere Ansichten und der Respekt vor dem Gegenüber sind die Basis, damit wir gemeinsam nachhaltige Lösungen für alle erarbeiten können. Ich bin motiviert, meinen Teil dazu beizutragen.

Beatrice Caviezel

Gemeinderätin Uster / Pflegeexpertin Spitex

 

"Lebensqualität heisst, daheim sein zu dürfen, auch wenn man auf Pflege angewiesen ist.“

Im Zürcher Kantonsrat werde ich mich einsetzen für eine moderne Gesundheitsversorgung und eine würdevolle Pflege.

Ich baue auf jahrelange berufliche Erfahrung in der Pflege und weiss, was es braucht, damit Jung und Alt auch in Zukunft auf ein gut funktionierendes und bezahlbares Gesundheits- und Betreuungsangebot vertrauen können.

Zudem sind für das Wohl und die Gesundheit der Bevölkerung verschiedene Faktoren wichtig: intakte Natur- und Naherholungsgebiete, gute Lebens- und Arbeitsbedingungen, ein gutes soziales Netz auch für Alleinstehende und Ältere, gute Bildungschancen und persönliche Wahl- und Entscheidungsfreiheiten. Dafür möchte ich mich engagieren.

Der Bereich Gesundheit muss gute Rahmenbedingungen finden, das braucht politischen Willen und den bringe ich mit.

Thomas Hügli

Nachhaltigkeits- und Kommunikationsberater, Forch

 

Natürlich, glp-Mitglieder sind meine Frau und ich seit einigen Jahren. Und die Gemeinde Maur vertrete ich bereits im Vorstand der Grünliberalen des Bezirks Uster. Auslöser für den Kantonsrat zu kandidieren, waren jedoch die National- und Ständeratswahlen 2015 und der damit verbundene Rechtsrutsch im Parlament. Für mich war mehr denn je bewusst: Wer sich Sorgen um die Schweiz von heute und morgen macht, muss in die Politik, eine Partei gründen oder eben kandidieren.

Für fünf Schwerpunkte will ich mich konkret einsetzen:

1. Gemeinde- und Kantonsfinanzen – keine Schuldenberge für kommende Generationen anhäufen

2. Gesundheitswesen – Haus- und Kinderarztmedizin als Stütze eines starken und finanzierbaren Gesundheitswesens fördern

3. Bildung und Digitalisierung – Voraussetzungen für einen erfolgreichen Forschungs- und Wirtschaftsstandort schaffen

4. Nachhaltige Raumplanung – Zersiedelung und Verlust an Boden und Biodiversität stoppen

5. Energiestrategie 2050 – den Weg ebnen für erneuerbare Energien wie Wasser, Sonne, Wind und Biomasse

 

Die Kandidatur ist auch ein Test für die Neugründung einer Sektion der Grünliberalen in Maur. Menschen, die ihr politisches Zuhause in keiner der in Maur bestehenden Parteien sehen, sollen mittelfristig eine neue Option erhalten. Ich bin überzeugt, dass in Maur ein Potential an Wählerinnen und Wählern besteht, denen die Balance zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem wichtig ist.

Furkan Oguz

angehender Ökonom, Greifensee

 

In Greifensee die Primarschule besucht und später zum jungen Erwachsenen herangewachsen, möchte ich den nächsten Schritt mit Ihnen tun. Derzeit studiere ich Wirtschaft an der Uni Zürich und bin Präsident der Grünliberalen Greifensee, bald möchte ich Sie im Kantonsrat vertreten. Da will ich mich als erstes für die Themenbereiche innovative Wirtschaft, namentlich die Förderung von Start-ups sowie natürlich den Umweltschutz einsetzen. Gerade Greifensee besitzt mit unserem See ein wertvolles Naherholungsgebiet, das unseren Schutz verdient.

Wirtschaftlich hat der Kanton den Wohlstand Pionieren zu verdanken, auf deren Lorbeeren wir uns aber keinesfalls ausruhen dürfen. Die Zukunft liegt in der Digitalisierung, die Chancen und Gefahren zugleich bietet. Nur mit Ihrer Stimme können wir den konstruktiven Schritt nach vorne wagen, den ideologische Politik von links und rechts verhindern will. Ich zähle auf Sie!

Linda Rüegg

Studentin Energie- und Umwelttechnik, Brüttisellen

 

Für eine nachhaltige Wirtschaft ist es wichtig die gesellschaftlichen Bedürfnisse zusammen mit der Umwelt zu berücksichtigen. Um dies zu erreichen, soll die Grundlage unserer Entscheide auf Suffizienz (nachhaltiger Konsum) und Konsistenz (Abfallreduktion durch Recycling) abgestützt werden. Ein gutes Ziel dafür ist die Energiestrategie 2050.

Unser duales Bildungssystem zusammen mit einer flexiblen Wirtschaft bringen uns innovative Lösungen für die aktuellen Herausforderungen. Nutzen wir doch diese Ressourcen, um mit neuen Ansätzen digitale Veränderung auch nachhaltig gestalten zu können. Dazu müssen zudem bestehende Prozesse im Genehmigungsverfahren überdacht werden, damit innovative Projekte schneller umgesetzt werden. Dies macht unser Kanton auch attraktiv für Investitionen in die Zukunft.

Nur mit neuen Ansätzen gelingt uns langfristig eine Entkoppelung des CO2-Ausstoßes und des Ressourcenverbrauchs vom wirtschaftlichen Handeln

Urs Oetiker

Linienpilot, Egg

 

Ich möchte ehrlich, offen und ganzheitlich nach Lösungen suchen ohne von Interessengruppen beeinflusst zu werden. Dabei ist mir eine langfristige ökologische Grundhaltung wichtig. Externe Kosten, wie sie z. B. der Klimawandel bewirkt, sollten direkt vom Verursacher bezahlt werden. Die Politik muss nur die offensichtlich zwingend langfristigen Rahmenbedingungen setzen. So werden Unternehmen wie Private den dringend nötigen Strukturwandel hin zu höherer Energieeffizienz und weg von nichterneuerbaren Energieträgern vollziehen. Langfristiges ökonomisches Handeln ist zwingend ökologisch. Grün und liberal passen perfekt zusammen.

Ursula Räuftlin

Gemeinderätin Uster / Baurekursrichterin / Ingenieurin

 

Wichtig ist mir der Respekt gegenüber der Natur und den Menschen. Ich setze mich ein für den Erhalt der Natur und der knappen Ressourcen. Konkret bedeutet dies beispielsweise, dass wir auch als 5-köpfige Familie kein Auto besitzen. Ich setze mich deshalb für einen attraktiven öffentlichen Verkehr sowie sichere und direkte Verbindungen für den Fuss- und Veloverkehr ein.

Als berufstätige Mutter von drei Kindern ist mir auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiges Anliegen. Neben flexiblen Arbeitszeitmodellen sind dazu auch familienexterne Betreuungsplätze für Kinder notwendig. Ich setze mich insbesondere dafür ein, dass im Bezirk Uster genügend subventionierte Kinderbetreuungsplätze für einkommensschwache Familien und Tagesschulen in allen Gemeinden angeboten werden.

In der Schweiz mit der direkten Demokratie haben die Bürger verschiedene Mitbestimmungsmöglichkeiten, aber leider dürfen nicht alle diese Mittel nutzen. Ich setze mich ein für den Einbezug von Jugendlichen und das Stimm- und Wahlrecht für Ausländer.

Benjamin Locher

angehender Mediziner, Volketswil

 

Als Vorstandsmitglied der Jungen Grünliberalen des Kantons Zürich setze ich mich mit Herzblut für einen konsequenten Klimaschutz ein, der den zukünftigen Generationen die Perspektive auf ein erfülltes Leben in einer intakten Umwelt bietet. Auf kantonaler Ebene heisst das etwa, den Veloverkehr zu fördern und das ÖV-Angebot zu stärken.

 

Handlungsbedarf sehe ich auch in der Gesundheitspolitik, die studiumsbedingt ebenfalls zu meinen Schwerpunktthemen gehört. Die Behandlungsqualität darf auf keinen Fall unter dem Kostendruck leiden – trotzdem muss das Ausgabenwachstum und die damit stets steigenden Prämien begrenzt werden. Hier sind innovative Ideen wie z.B. eine nationale Spitalplanung gefragt.

 

Schliesslich setze ich mich auch für eine starke Bildung ein, in der absolute Chancengleichheit herrschen soll. Nur so kann jede*r Schüler*in sein/ihr Potential voll ausschöpfen und der Gesellschaft auch etwas zurückgeben.

 

Christiane Dasen

Verkehrsingenieurin, Schwerzenbach

 

In unserem Bezirk und Kanton leben Menschen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen und Lebensmodellen. Alle haben eine Daseinsberechtigung und verdienen Achtung und Respekt. Die Vielfalt macht unsere Gesellschaft bunt und auch tragfähig, weil es für jede und jeden einen Platz gibt. Durch die Förderung eines aktiven Miteinanders, Solidarität und Austausch der Begabungen und Fähigkeiten zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern schaffen wir Zukunftsperspektiven für alle.

Der attraktive Lebensraum des Bezirks Uster mit lebendigen Städten und kleineren Gemeinden, wertvollen Naturräumen vor der Haustür und gleichzeitig attraktiver Vernetzung durch den öffentlichen Verkehr mit den verschiedensten Arbeitsplätzen, Sportstätten und Kulturangeboten im Ballungsraum wird geschätzt und ist mit hoher Qualität weiterzuentwickeln. Auch hier gilt, die Stärke liegt in der Vielfalt, denn sie ermöglicht, dass verschiedenen Erwartungen entsprochen werden kann.

Dafür setze ich mich ein, denn dann lebt auch die zukünftige Generation gerne hier.

Cyril Jaggi

Projekt-Manager, Fällanden

 

Ein lebenswerter Bezirk bedeutet für mich eine gesunde Entwicklung der Gemeinden, welche dem Erhalt der natürlichen Lebens- und Erholungsräume besondere Aufmerksamkeit widmet. Es bedeutet aber auch, dass Innovationen unterstützt werden, zukunftsorientierte Bildung allen Bevölkerungsschichten zugänglich gemacht wird und den nächsten Generationen keine finanziellen Altlasten aufgebürdet werden.

Wir stehen heute in der Verantwortung, den nächsten Generationen ein gesundes Naherholungsgebiet zu überlassen, in dem jeder seinen Lebensraum findet. Auch müssen wir noch stärker darauf achten unsere Entscheide nicht einzig basierend auf den heutigen Bedürfnissen und Anforderungen zu treffen – eine nachhaltige Wirtschaft muss nebst den gesellschaftlichen Bedürfnissen auch die Umwelt berücksichtigen. Die Politik steht in der Verantwortung die relevanten Themen der Bevölkerung nicht nur zu hören, sondern sich deren auch anzunehmen und Lösungen zu bieten. Um eine funktionierende und lebenswerte Zukunft für unsere Kinder und Enkel zu gestalten, müssen wir heute bereits Themen wie Bildung, Sicherheit und Finanzen neu betrachten und dafür sorgen, dass die Lösungen der zukünftigen Anforderungen bereits heute beginnen.

 

Valeria Rampone

Gemeinderätin Dübendorf / Mittelschullehrerin

 

Politik soll sich den für die Bevölkerung relevanten Themen annehmen. Eines davon ist Mobilität. Sie ist ein Grundbedürfnis und beeinflusst massgeblich unser Leben. Leider hat sie auch Schattenseiten, weswegen wir uns fragen müssen, wie wir zukünftig Mobilität verträglicher gestalten wollen. In unseren Zentren und Quartieren nehmen Strassen viel Raum ein, Fahr- und Flugzeuge verursachen Lärm, beeinträchtigen unsere Lebensqualität und belasten massiv die Umwelt. Deshalb müssen wir bewährte Massnahmen umsetzen: Förderung des ÖV, Verkehrsberuhigung in Wohnquartieren, funktionierende Velowege und fussgängerfreundliche Ortszentren, damit wir mehr Langsamverkehr auf den Strassen haben, mehr Ruhe und Sicherheit vor unserer Haustür und attraktivere, belebte Ortskerne. Zudem sollten wir neuere Ansätze wie Elektromobilität oder Carsharing aktiv fördern. Wir dürfen ausserdem nicht zulassen, dass unsere Lebensqualität den finanziellen Interessen einiger Wenigen geopfert wird, und müssen uns mit allen Mitteln gegen die Zivilaviatik auf dem Flugplatz Dübendorf wehren.

Reto Ruch

Geschäftsführer / Logistikexperte, Schwerzenbach

 

Lebensräume smart gestalten für langfristigen und gerechten Wohlstand, Sicherheit und Vielfalt.

 

Durch verantwortungsbewusstes Handeln gestalten wir Grünliberalen gemeinsam mit den Beteiligten und Betroffenen die Zukunft. Die heutigen Herausforderungen nehmen wir an und erarbeiten für den Bezirk Uster konkrete nachhaltige und umweltverträgliche Lösungen für belebte, vielfältige urbane Gebiete und naturbelassene Naherholungsgebiete. Die Bedürfnisse von Wirtschaft, Menschen und Umwelt nehmen wir sehr ernst. Durch Innovation und neue digitale Technologien gestalten wir smarte, intelligente und widerstandsfähige Lebensräume. Unseren Ideenreichtum, Erfindergeist, Mut, aber auch Bescheidenheit verdanken wir dem hervorragenden Bildungssystem. Die Bildung entwickeln wir mit den richtigen Impulsen für die Zukunft weiter. Die Umfeldbedingungen für innovative Unternehmen und Projekte stärken wir. So sichern wir langfristig, nachhaltig und mit Unterstützung von smarten digitalen Lösungen unseren Wohlstand und Sicherheit. Dies erreichen wir durch Vielfalt, Offenheit, Neugierde und Chancengleichheit!